Materialeigenschaften PA12

Hervorragende Materialeigenschaften PA12 von HP

Wir als 3D Druck Dienstleister bieten verschiedene 3D Druck Services an, angefangen bei der 3D Konstruktion, über den eigentlichen 3D Druck mittels Silikons oder Kunststoff, bis hin zu der 3D Digitalisierung. Wenn Sie 3D drucken lassen möchten, so haben Sie im Rahmen Ihrer Anfrage die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Materialien auszuwählen.
In Sachen 3D drucken lassen ist es uns wichtig, Ihnen ein möglichst hohes Maß an Individualität gewährleisten zu können, sodass wenn Sie verschiedene Konstruktionen 3D drucken lassen, das Endergebnis genau, dem entspricht, was Sie sich vom 3D drucken lassen vorgestellt haben. Neben den verschiedenen Materialien bieten wir in Sachen 3D drucken lassen natürlich weitere Technologien an.
Angefangen bei PolyJet, SLS, SLA, bis hin zu MJF, können Sie sich beim 3D drucken lassen im Rahmen unseres 3D Druck Service darauf verlassen, dass wir Ihre Aufträge präzise und zuverlässig umsetzen. In diesem Artikel wollen wir in Sachen 3D drucken lassen auf das 3D-Druck-Material PA12 eingehen, dessen Eigenschaften erklären und Vorteile herausstellen. Da Sie beim 3D drucken lassen im Zuge unseres 3D Druck Service sich mitunter auch für PA12 von HP entscheiden können, sollte dieser Artikel nützlich für Sie sein und Ihnen alle Fragen rund um das Thema PA12 beantworten.

Was ist PA12 von HP?

Bei PA12 von HP handelt es sich genauer gesagt, um ein Polyamid bzw. Nylon. Der Kunststoff PA12, der häufig auch als Nylon 12 bezeichnet wird, wird dabei für verschiedene 3D-Drucke und Drucktechniken verwendet, auch im Rahmen unseres Angebots als 3D Druck Dienstleister. PA12 findet dabei sehr häufig Verwendung, wenn es um den 3D Druck von verschiedenen technischen Elementen, bzw. Entwürfen geht.
So lassen sich zum Beispiel diverse Kleinteile, die im Rahmen einer technischen Konstruktion verwendet werden sollen, sehr gut mit Polyamid 12 bzw. PA12 drucken. Dies hängt nicht zuletzt auch mit den hervorragenden Materialeigenschaften von PA12 zusammen.

Welche Eigenschaften bringt es mit sich?

Charakteristisch für PA12 bzw. Polyamid 12 ist, dass die Oberfläche eine leicht raue Struktur aufweist. Gepaart wird dies mit einer eher geringen Dichte von ca. 1,01 g pro Kubikzentimeter. Das macht PA12 zu einem besonders leichten Kunststoff, bei einer dennoch gleichzeitig hohen Stabilität und Widerstandsfähigkeit. So ist das Material unter anderem bis zu 175 Grad Celsius Wärmeformbeständig und gegen etliche chemische Einflüsse resistent. Unbehandeltes PA12 hat auch nach dem 3D Druck eine graue Farbe, lässt sich allerdings problemlos beliebig einfärben.

Wann wird es verwendet?

PA12 bringt also hervorragende Materialeigenschaften mit sich und wird daher in Sachen 3D-Druck häufig als Kunststoff erster Wahl herangezogen, natürlich je nach Art des Entwurfs. Wir als 3D Druck Dienstleister setzen auf PA12 aufgrund der hohen Auflösung (eine Schichtdicke von 0,08mm), die wir beim 3D-Druck mit dem feinkörnigen Nylonpulver PA12 erreichen. Ebenso kann eine hohe Genauigkeit beim Arbeiten mit PA12 erreicht werden, sodass im Zuge der Multi Jet Fusion von HP nur eine sehr geringe Abweichung zustande kommt, die unter 0,2 % liegt. (Zur Erklärung: Bei Multi Jet Fusion handelt es sich um ein Fertigungsverfahren, welches kurz MJF genannt wird.) Eine hohe Designfreiheit ist dank der Materialeigenschaften dieses Polyamids ebenfalls gewährleistet.

Datenblatt des PA12 von HP

Multi Jet Fusion

Der Multi Jet Fusion von HP, ein toller 3D Drucker.
Der Multi Jet Fusion ist eine preiswerte Einstiegstechnologie im Bereich des 3D-Seriendruckes. Er ist 20 Prozent günstiger als selektives Lasersintern. Mit dem Multi Jet Fusion können kleinere Teile in Serie gefertigt werden. Die Toleranzen sind äußerst gering.

Bis zu einer Größe des gedruckten Teils von 100 Millimetern sind es +/- 0,2 Millimeter. Ist das gedruckte Teil größer, als 100 Millimetern liegt die Toleranz bei plus oder minus drei Prozent! Wird das gedruckte Teil serienoptimiert gefertigt, liegt der Toleranzwert bei 0,25. Alle Bauteile kommen grau aus dem Multi Jet Fusion.

Die Teile müssen nicht grau bleiben, man kann sie Schwarz einfärben oder in allen gewünschten Farben lackieren. Weitere gedruckten Teile sind so gut, dass man sie kaum nachbearbeiten muss. Die 3D gedruckten Bauteile überzeugen mit hoher Qualität, Beständigkeit und Festigkeit.

Griff grau, aus PA12, HP MJF

Unterschied vom Multi Jet Fusion zum Lasersintern

Die Bauteile aus dem Multi Jet werden fester. Die Genauigkeit, mit dem der Multi Jet arbeitet, ist höher, genau wie die Auflösung und dabei ist das Ergebnis noch schneller fertig. Wer 3D drucken lassen möchte, ist mit dem Multi Jet gleich teuer oder sogar günstiger. Die Bauteile sind meistens komplett dicht, was eine Verwendung als Funktions- oder fertiges Bauteil ermöglicht. Mit dem Jet Fusion kann man 3D drucken lassen, erst den Prototypen und dann das Produkt in Serie.

Welches Verfahren verwendet der Jet Fusion?

Obwohl das Gerät mit dem Material des Lasersinterns arbeitet, gleicht das Verfahren eher dem Polyjet. Der Bauraum und das Materialbett werden während des Druckprozesses konstant erwärmt. Die nötige Energie, wird mittels der Wärmeeinstrahlung aus Infrarotlampen in das Pulver eingebracht, welche das Material zum Verschmelzen bringt.

Durch einen Druckkopf wird auf die gewünschten Bereiche ein Wärmeabsorbierendes, flüssiges Bindemittel aufgetragen, um das selektive Verschmelzen des Materials im 3D-Druck zu ermöglichen, der von HP sogenannte „Fusing Agent“. Durch seine schwarze Farbe absorbiert dieser mehr Energie als das umliegende, weiße Material. Um scharfe Kanten, feine Details und gute Oberflächenqualitäten zu erreichen, wird auf die Konturen der Modelle eine isolierende Flüssigkeit, der sogenannte „Detail Agent“, aufgetragen.

Dadurch wird im HP Multi Jet Fusion eine klare Abgrenzung des aufgeschmolzenen Materials ermöglicht. Der Bauraum und die darin enthaltenen 3D-Druck Bauteile müssen nach dem abgeschlossenen 3D-Druckprozess kontrolliert und gleichmäßig abkühlen. Dies ist notwendig, um das Risiko zu minimieren, dass dünne Wände sich wölben, oder filigrane Bauteile sich verziehen. Um den Abkühlprozess für Multi Jet Fusion bei massiven und soliden Bauteilen zu beschleunigen, bietet HP die Möglichkeit durch die zusätzliche Processing Station.

Grundplatte schwarz eingefärbt aus PA12 mit Multi Jet Fusion von HP

Wie schnell arbeitet der Jet Fusion?

3D drucken lassen geht mit dem Jet Fusion blitzschnell, er arbeitet mit 300 Millionen Tropfen Flüssigkeit in der Sekunde und einer Genauigkeit von 21 µm.

Die Vorteile der Technologie!

Die Bauteile sind extrem dicht, fast zu 100 Prozent. Dadurch sind die Bauteile extrem beliebt im Modelbereich.

Isotropie ist ein enormer Vorteil.

Isotrop bedeutet, dass die Bauteile unabhängig von der Richtung besonders fest sind. Da der „Fusing Agent“ auf allen Schichten verteilt ist, sind die Teile homogen miteinander verschmolzen. Diese Art der Verarbeitung sorgt dafür, dass kein zeitraubender weiterer Arbeitsschritt nötig ist.

AR – M2 als Konstruktionskunststoff

Der Kunststoff AR–M2 Photopolymer ist ein fester, transparenter Werkstoff, der durch beigemischtes Urethan äußerst stabil und dabei gleichzeitig flexibel ist. Das durchsichtige Material ist leicht prüfbar und ästhetisch. In der Nachbearbeitung eröffnet es zahlreiche Möglichkeiten, so ist es leicht klebbar, außerdem schleif-, polier- und lackierbar.

Der Werkstoff wird unter anderem im Polygrafie – Verfahren eingesetzt. Dabei wird AR-M2 Photopolymer schichtweise gedruckt und dann mit UV-Licht photochemisch verändert. Dieses Licht stimuliert eine Vernetzung, die sich in Härtung äußert. AR-M2 Photopolymer in Ebenen 3D drucken zu lassen bringt Vorteile mit sich; eine Schichtdicke von nur 15 – 20 µm trotz hoher Stabilität und die hochauflösende Oberfläche ermöglichen die Umsetzung sehr filigraner Details.

Ein Stützmaterial ist neben AR-M2 Photopolymer als Konstruktionskunststoff notwendig. Durch die Verwendung von diesem wasserlöslichem Stützmaterial, ist es möglich Hohlräume und verschiedene Geometrien mit Materialhinterschneidung zu drucken. Außerdem überzeugen die gedruckten Modelle mit einer sehr glatten Oberfläche.

Zu den Hauptprodukten, die man mit AR–M2 Photopolymer 3D drucken lassen kann, zählen Fixier- oder Montagevorrichtungen, da es lange formbeständig und rissfrei bleibt. Im Modell- und Lehrenbau findet es besondere Anwendung, da es komplexe Geometrien, transparente Strukturen und funktionsfähige Modelle darstellen kann, während es geringeren Zeitaufwand und Fertigungskosten erfordert.

Bei der Herstellung von Prototypen ist es aufgrund der hohen Detailtreue ein gängiges Material. Sowohl Design- als auch funktionelle Prototypen profitieren von Struktur und Eigenschaften des Materials. Auch größere Modelle können mithilfe zielgerichteter Teilung in Einzelkomponenten produziert und somit genauer beurteilt werden. Dadurch werden spätere Fehler in Ausführung und Planung reduziert und viele Möglichkeiten der Interaktion während des Schaffensprozesses ermöglicht.

In der Fertigung von Kleinserien kann das AR-M2 Photopolymer ebenfalls durch konstante Genauigkeit punkten. Da die Technik des 3D-Drucks sich rapide entwickelt und gewissen Materialien und Methoden in Präzision und Performance die Show stiehlt, werden mittlerweile höchst filigrane Teile für Raumfahrttechnik hergestellt. Sowohl im Maschinen- und Anlagebau, in der Automobilindustrie als auch in der Medizin- und Elektrotechnik findet das leichte, stabile und variable AR-M2 Photopolymer Anwendung.

Hochauflösender 3D Druck Keyence
3D Druck Dienstleistung mit Keyence Agilista

Polyjet / Inkjet-Technologie

Mit der Polyjet bzw. Inkjet-Technologie besteht die Möglichkeit 3D Drucken mit einer sehr hohen Auflösung sowie einer Schichtdicke von 15 Mikrometern zu realisieren. Diese hohe Genauigkeit ermöglicht es Bauteile 3D zu drucken, welche so passgenau sind, dass Sie sich zusammenbauen lassen.

Ebenfalls können gedruckte Bauteile mit originalen Bauteilen zusammengebaut werden. Dadurch können auch Überprüfungen durchgeführt werden, die über Haptik- und Formprüfungen hinausgehen.
Sie können die 3D gedruckten Bauteile mit den originalen Komponenten zusammen bauen und so den Zusammenbau validieren.

Dies ermöglicht Beurteilungen, die über Form- und Haptik Prüfungen hinausgehen. Der AGILISTA ist ein 3D-Drucker, der eine für die gewerbliche Nutzung geeignete Genauigkeit bietet.

Hohe Druckauflösung mit Polyjet bzw. Inkjet Technologie

Die Technologie ist bereits bekannt aus den Tintenstrahldruckern. Beim 3D Druck wird während der Vorwärtsbewegung des Druckkopfes ein flüssiges Material aus dem Druckkopf heraus gespritzt, welches durch UV-Strahlung verhärtet. Auf dem Druckkopf ist hierzu eine UV-Lampe angebracht.

Zusätzlich besitzt der Druckkopf eine Walze, mit der das ausgespritzte Material in der Rückwärtsbewegung des Druckkopfes geglättet wird. Die UV-Lampe bestrahlt während der Rückwärtsbewegung das geglättete Material, wodurch es aushärtet. Dieser Vorgang wird vom 3D Drucker Schicht für Schicht wiederholt.

Bei der Polyjet bzw. Inkjet-Technologie muss bei der Geschwindigkeit kein Abstrich gemacht werden, denn es können kleine Mengen an Material über einen relativ großen Bereich gedruckt werden. Hierdurch kann die Druckauflösung bei gleicher Geschwindigkeit erhöht werden. 3D drucken lassen bei gleicher Geschwindigkeit und hohe Auflösung wird hierdurch garantiert.

Feingliedrige Komponenten

Das Supportmaterial ist restlos entfernbar. Kombiniert mit einer sehr hohen Druckauflösung, können optimal Prototypen gedruckt werden, welche der Konstruktion sehr genau entsprechen. Die Bauteile haben eine glatte Oberflächenstruktur. Probeweise anziehen von Schrauben ist durch saubere und qualitativ hochwertige Gewinde möglich.

Anwendungen

Die Polyjet Technologie wird beim AGILISTA 3D Drucker eingesetzt. Gerade im gewerblichen Bereich ist eine hohe Genauigkeit der 3D Drucke gefragt, die der AGILISTA bietet. Sie können sich ein Bauteil 3d drucken lassen, um sich davon zu überzeugen.

Mit der Polyjet bzw. Inkjet-Technologie können feine Bauteile, welche zusammengebaut werden müssen gedruckt werden. Des Weiteren können transparente Bauteile auf Acrylbasis gedruckt werden. So können innere Bauteile einer Sichtkontrolle unterzogen werden.

3D Druck in unglaublichen Bereichen

Große Unternehmen besitzen riesige Teams für die Arbeit im Bereich 3D Druck und vor allem auch hochentwickelte Maschinen, von welchen kleinere Unternehmen nur träumen können. Schon lange wird dem 3D Druck so sehr vertraut, dass mit hochentwickelter Technik Ersatzteile sogar für Flugzeuge hergestellt werden. Dies betrifft nicht nur den Innenraum der Flugzeuge, sondern selbst Technik im Bereich Triebwerke und Turbinen. Hierbei gibt es viele Vorteile, welche vom geringen Gewicht, über Kostenreduktion bis hin zur Fertigung ohne Werkzeuge reichen. Selbst an Kosten für Personal kann deutlich gespart werden. An diesem Beispiel für einen Anwendungsbereich, lässt sich erkennen, dass dem 3D Druck mittlerweile sehr großes Vertrauen geschenkt wird. Würde es sich um ein unausgereiftes und unprofessionelles Verfahren handeln, würden keine weltweit agierenden Konzerne diese Technik nutzen.

Vorteile

Leichtbau: Leichtbaustrukturen können das Gewicht von herkömmlichen Bauteilen um bis zu 40 bis 60 % unterbieten. Diese Reduzierung kann sehr große Unterschiede machen, unter anderem auch, wenn es um den Kraftstoffverbrauch geht. Außerdem wird durch die Einsparung von Material mehr Spielraum bei der gesamten Konstruktion gewonnen, sodass Bauteile gleichzeitig sogar weiterentwickelt werden können. Montage und Qualitätssicherung können vereinfacht durchgeführt werden.

Werkzeuglose Fertigung: Insgesamt werden weniger Material und Energie verwendet, um ein Bauteil anzufertigen, als bei konventionellen Herstellungsmethoden. Ersatzteile werden ganz einfach je nach Bedarf gefertigt und es wird nicht einmal mehr eine Lagerung benötigt, wodurch sich ganz einfach weitere Kosten ersparen lassen.

Kostenreduktion: Die Produktionskosten fließen ausschließlich in die direkte Fertigung der Bauteile. Es entsteht kein hoher Aufwand und funktionsfähige Systemkomponenten können aus nur einem Bauteil hergestellt werden. Natürlich benötigt die Entwicklung Zeit, doch hierbei kann vor allem beim verwendeten Material gespart werden.

Automobilhersteller

AR-M2 3D Druck Dienstleister Polyjet
3D Druck Service

Nicht nur im Bereich Flug wird gezielt auf 3D Druck gesetzt, sondern auch Automobilhersteller nehmen diese Technik immer mehr in Anspruch. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist Jaguar, welche mittels 3D Druck Bauteile für alte Autos herstellen. Oft lassen sich für diese nur sehr schwierig oder gar keine Bauteile mehr besorgen. Findet man welche auf diesem sehr kleinen Markt, so sind die Kosten oft so enorm, dass man doch lieber darauf verzichtet. Mit Hilfe von 3D Druck bietet Jaguar seinen Kunden eine effektive und kostengünstige Methode, um alte Autos noch am laufen zu halten. Hierbei muss kein Kompromiss bei der Qualität und Haltbarkeit eingegangen werden, denn die hochentwickelten Materialien garantieren einen geringen Verschleiß, sowie eine sehr gute Witterungsbeständigkeit und generelle Haltbarkeit. Warum sollte sich nicht jeder das Leben so einfach machen, genau wie dieser Automobilhersteller? Gerne bieten wir Ihnen unsere Hilfe an und beantworten Fragen stets schnellstmöglich, zuverlässig und verständlich. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Soll ich mir einen 3D Drucker kaufen?

Vorab: natürlich muss dies jeder für sich selbst entscheiden, allerdings können wir Ihnen bei der Entscheidung behilflich sein und diese eventuell etwas erleichtern. 3D Druck ist ein ziemlich kompliziertes Verfahren, Wissen hierfür eignet man sich über Jahre hinweg an. Hierbei kommt es auf die verschiedensten Faktoren an, ob man 3D Druck erfolgreich betreibt oder auch eben nicht. Vor allem ist es sinnvoll, wenn man sich schon von Beginn an mit der Materie beschäftigt hat, denn die Entwicklung der Geräte verfolgt zu haben, kann nur von Vorteil sein. Alles schön und gut – doch soll ich mir jetzt einen eigenen Drucker kaufen oder nicht? Diese Fragen schwirrt wahrscheinlich in vielen Köpfen rum.

Eigener 3D Drucker – wann lohnt es sich?

Keyence Agilista 3200 –   3D-Drucker

Einen eigenen Drucker sollte man sich nicht kaufen, wenn:

  • Man nicht ausreichend viel Geld in die Hand nehmen möchte. Es bringt überhaupt nichts, sich einfach nur für das günstigste Modell zu entscheiden. Jeder weiß, dass 3D Druck ein ziemlich teures Unterfangen sein kann, in welches man vor allem zu Beginn viel Geld investieren muss. 
  • Keine Zeit vorhanden ist, um sich mit 3D Druck zu beschäftigen – denn einen Drucker richtig zu bedienen, Dateien fehlerlos zu erstellen und perfekte Ergebnisse zu erzielen, erlernt man nicht über Nacht. In diesem Fall sollte man sich an einen professionellen Partner wenden, welcher einem Hilfe mit seinem Vorhaben bietet.
  • Nur ab und zu etwas gedruckt werden soll. Es rentiert sich überhaupt nicht, wenn man seinen mühsam angeschafften Drucker nur ab und an verwendet. Hierüber sollte man sich selbstverständlich vor dem Kauf im Klaren sein.

 

Einen eigenen Drucker sollte man sich kaufen, wenn:

  • Langfristig mit diesem Gerät gearbeitet werden soll. Kommt es häufig zur Verwendung oder sogar zur Beauftragung durch andere Personen, so kann über eine Investition nachgedacht werden.
  • Man bereit ist, Geld in die Hand zu nehmen. Entscheidet man sich für den Kauf, so sollte man sich ausreichend über die jeweiligen Modelle informieren und vor allem dazu bereit sein, auch eine größere Summe auszugeben.
  • Bereitschaft zum Lernen besteht. Ohne sich ausreichend über verschiedene Verfahren, Materialien oder die Bedienung des Druckers zu informieren, kommt es niemals zu sehr guten Ergebnissen. Diese sollten eigentlich das Ziel sein und so sollte neben Geld, auch genügend Zeit investiert werden.

Wir möchten nur behilflich bei der Entscheidung sein, denn am Ende des Tages, entscheiden immer noch Sie persönlich. Am Ende des Tages können wir aber behaupten, dass 3D Druck zeitintensive Arbeit ist, welche ständige Weiterbildung erfordert. Möchten Sie also nur eins oder wenige Modelle erstellen, so können Sie sich gerne an uns wenden. Wir helfen in jedem Fall persönlich weiter und sind uns sicher, dass wir gemeinsam mit Ihnen ein Ergebnis erzielen können, welches sich sehen lassen kann.

Entstehung und Geschichte des 3D-Drucks.

Die 5 Entwickler des 3D-Drucks.

Der erste der Erfinder des 3D-Drucks ist der US Amerikaner Charles Hull. Er entwickelte ein System mit dem eine lichtempfindliche Flüssigkeit mit einen UV-Laser ausgehärtet wurde. Dieses Verfahren wurde unter dem Namen: „Stereolithographie“ bekannt. Charles Hull patentierte dieses Verfahren 1986 und gründete im gleichen Jahr das Unternehmen 3D-Systems.

Der zweite Name ist der Japaner Hideo Kodama. In dem Jahr 1980 entwickelte dieser Mann das Rapid-Prototyping-Verfahren. Als erster beschrieb Hideo Ansätze für eine Methode einer Schicht auf Schicht Herstellung, die als Vorläufer Stereolithographie (SLA) bekannt geworden ist. Dabei wurde mit Hilfe von UV-Licht lichtempfindliches Hartz polymerisiert. Damit sind die ersten 3D-Druckversuche auf Ihn zurück zu führen.Doch hielt Hideo die Frist bei der Patentabgabe nicht ein.

Als 3 Person taucht der Wissenschaftler Carl Deckard (Universität Texas) auf in der Geschichte des 3D-Drucks. Im Jahr 1988 meldete Deckard das Patent für ein weiteres 3D-Druck Verfahren an. Selektive Laser Sintern (SLS) wurde es genannt und verschmolz Pulverkörner mit einen Laser.

Kommen wir nun zur 4 Person. Sein Name ist Scott Crump ein Mitgründer des Unternehmens „Stratasys“. Scott reichte 1989 die Patentanmeldung zu Fused Deposition Modeling (FDM) ein. Somit dauerte es nicht mal ganz 10 Jahre in dem die wichtigsten additiven Verfahren patentiert waren. Der 3D-Druck war geboren!

Bis dahin wurde der 3D-Druck nur zur Herstellung von Prototypen oder Simulationsmodellen genutzt und war der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Zu Beginn des 21 Jahrhunderts wurde der 3D-Druck nun auch für die Herstellung von speziellen Werkzeugen, Gussformen oder Serien kleiner Endprodukte benutzt. Viele Firmen wurden auf dieser Basis gegründet und verfeinerten die Technologie immer weiter und patentierten diese mit eigenen Namen. Nun sprach man von Rapid Tooling (RT), Rapid Casting und Rapid Manufacturing (RM), alles in einem bleibt es ein additives Fertigungsverfahren. Von da an gab es kein halten mehr. Immer mehr, neue und technisch präzisere Geräte gab es nun auf dem Markt. Nun gab es nur noch eine Marktlücke die gefüllt werden musste. Die des Privatanwenders. Potenzial dafür ist reichlich vorhanden gewesen, nur hatte man es vorher nicht mit einbezogen.

Dann der 3D-Druck Durchbruch

So kommen wir nun zur letzten wichtigen Person in der Geschichte des 3D-Drucks. Sein Name ist Dr. Adrian Bowyer. Er entwickelte im Jahr 2007 den RepRap. Der erste voll automatisierte 3D-Drucker der mit hilfe von Autoreplikationen alle seine Kunststoffteile selbst herstellen konnte. Das Potenzial für Privatanwender wurde Dr. Bowyer schnell bewusst, weshalb Er die Gerätebaupläne und Software-Codes frei nutzbar der General Public License zur Verfügung stellte.

Endlich war der Grundstein gelegt für die noch immer wachsende 3D-Druck Community! Ab 2012 konnte man nun den 3D-Drucker auch als normale Privatperson im Laden kaufen gehen. Ich denke wir können gespannt sein was uns hinsichtlich dieser Technologie noch bevorsteht, denn sie entwickelt sich stetig weiter und das Potenzial scheint grenzenlos zu sein.

Eb Tec Digitaltechnik

EB-TEC. Ein Unternehmen. Ein Name. Von Eduard Braun für die Technologie. Kurz und bündig sowie präzise in der Ausführung.
Das bietet EB-TEC seinen Kunden seit einigen Jahren auf dem Markt der Technologie, der mit der Digitalisierung immer weiter fortschreitet und sich neuen Innovationen stellt.
Von denen können Sie profitieren. Unsere Leistungen für Sie von uns und für alle. Das ist unser Ziel bei EB-TEC. Wir wachsen mit dem Fortschritt und damit auch die Produkte in unserem Unternehmen. Eine unserer Stationen ist der Silikon-Druck, denn er ist für Dichtungen geeignet, verfügt über glatte und filigrane Konturen und über eine Auflösung bis 30µm.
Wir unterstützen Sie bei Entwicklung, Konstruktion und Fertigstellung der Produkte. Dabei werden hochauflösende Bauteile aus Kunststoff und Silikon hergestellt,
die sich zusammen mit 3D-Druckern in einer ganz neuen Generation wiederfinden. Deshalb sollten Sie von den Vorteilen, die wir Ihnen bieten, stets profitieren können.
Die Bauteile werden dabei mit Hilfe einer besonderen Messtechnik digitalisiert und liefern sich in 3D-CAD-Modellen in der Drucktechnologie aus.
Auf Wunsch erhält man Messdaten und genaue Dokumentationen.

3D Print Service
3D Druck Service

Es wird mithilfe optischer Messtechnik digitalisiert und Sie können mitunter von unserem besonderen Preis-Leisungs-Verhältnis profitieren, das sich mit kurzen Kommunikationswegen und schnellen Lieferzeiten verbindet. Die Motivation ist stets die Freude an der Technik und die Zufriedenheit unserer Kunden, die uns entgegenkommt. So auch gerne von Ihnen.
Wir freuen uns auf Sie. Entdecken Sie mehr auf unseren Seiten über uns und unsere Produkte und sprechen Sie uns bei Fragen direkt über das Kontaktformular an, damit wir Ihr Anliegen zügig bearbeiten können. Wir optimieren für Sie bestehende Prozesse und schaffen besondere Wettbewerbsvorteile, für Sie und für uns.

Folgende Dienstleistungen bieten wir mitunter an: Für den 3D Druck aus Silikon und Kunststoff fertigen wir Prototypen und Kleinsserien, ob filigrane, hochpräzise oder robuste Bauteile, die es in sich haben. Wir bieten PolyJet, Laserintern, Multi Jet Fusion und Stereolithographie sowie Binder Jetting. Sprechen Sie uns direkt an. Außerdem nutzen wir folgende Werkstoffe, um die Technologien so gut und präzise wie möglich für Sie umsetzen zu können:

  • Silikon 35A Shorehärte AR-G1L
  • Silikon 65A Shorehärte AR-G1H
  • Acryl- Kunststoff AR-M2
  • PA12 (HP)
  • PA2200
  • DuraForm Flex
  • Accura ClearVue

3D Vermessung wird im Detail mit entsprechender Software verarbeitet, die Effizienz und hochgenaue Kontrollen bietet. Hinzu kommen Prüfungsberichte nach Zeichnungsvorgaben und Form- sowie Lageauswertungen. Es gibt mitunter Soll-Ist-Vergleiche und aussagekräftige Berichte nach Wünschen und Vorgaben. Wir unterstützen zudem die Fehleranalytik und machen eine Trendanalyse sowie Programmerstellung und Reverse Engineering. Sprechen Sie uns auf unsere Produkte an und wir machen Ihnen ein individuelles Angebot.